Luzerner Kantonsspital

Luzerner Kantonsspital

Auftragsgeber: Luzerner Kantonsspital Projekt: Multichannel-Kampagne « Pack dis Glück ! » | Corporate-Auftritt | Berufsbeschreibungs-Flyers und passende Mappe | Webseite | Inserate | Banners | Bus-Hängekartons | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Hofstetter PCB Plating

Hofstetter PCB Plating

Auftragsgeber: Hofstetter PCB Plating Projekt: Markenauftritt | Inserate  | Event-Einladung  | Responsive Webseiten-Projekt | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Dannemann Sweets

Dannemann Sweets

Auftragsgeber: Dannemann Projekt: Neugestaltung der DASF Kommunikation | Bildwelt | Gestaltung der verschiedenen Displays | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Hofstetter PCB Plating

Hofstetter PCB Plating

Auftragsgeber: Hofstetter PCB Plating Projekt: Messestand in 3D | Raumplanung| Bauanleitungen | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Krucker

Krucker

Auftragsgeber: Krucker Projekt: Webseite Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Pink Lady

Pink Lady

Auftragsgeber: Pink Lady Projekt: frischer online-Auftritt | Newsletter | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

SHQA Swiss Health Quality Association

SHQA Swiss Health Quality Association

Auftragsgeber: SHQA Projekt: Webseite | Gestaltung der Ausbildungsprogramme | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Artepro

Artepro

Auftragsgeber: Alnovis Projekt: Logo | Markenauftritt | Briefschaften und Mailing | Webseite | Kontext: Grafik-Designer auf Agenturseite

Quechua

Quechua

Auftragsgeber: Quechua Projekt: Produktmarkierungen | Pattern Entwicklung | Lettering für das neue Logo | Mitarbeit an der Neugestaltung der Packaging-Linie | Kontext: Grafik-Designer für Quechua, am internationalen Hauptsitz in Frankreich

Nestlé

Nestlé

Kurs: Fotografie Projekt: Architekturfotografie Kontext: Kunsthochschule Lausanne ECAL

Scriptographer

Scriptographer

Kurs: Workshop mit Jonathan Puckey und Jürg Lehni Projekt: Plugin-Tool für Illustrator programmieren | Poster | Kontext: mit Guillaume Coquoz und David Moret, Kunsthochschule Lausanne ECAL

ARC «Architectural Culture Magazine»

ARC «Architectural Culture Magazine»

Kurs: Magazin Projekt: ARC «Architectural Culture Magazine» | Konzept | Fotografie | Text-Inhalte | Layout | Kontext: mit Nicolas Genta, Kunsthochschule Lausanne ECAL

Porträt

Porträt

Kurs: Fotografie Projekt: Porträt Kontext: Kunsthochschule Lausanne ECAL

The rules: knowledge by 140 characters

The rules: knowledge by 140 characters

Kurs: Grafik und Kommunikation Projekt: «The rules: knowledge by 140 characters» ist die visuelle Übertragung einer Interview von Karl Lagerfeld und eine Tweet-Sammlung. Kontext: Kunsthochschule Lausanne ECAL

Reapeat, rotate, flip, scale

Reapeat, rotate, flip, scale

Kurs: Workshop mit  Jonathan Puckey und Jürg Lehni Projekt: Einleitung zu Scriptographer Kontext: mit Carole Courtillé und Julie Kongsted Voss, Kunsthochschule Lausanne ECAL

Microséismes

Microséismes

Microséismes

Projekt: Bachelor Arbeit | Konzept | Recherchen | Editorial Design | Interview | Fotografie | Typografie

Lehrer: J. Hares, G. Gavillet, A. Benedetto

 

«Microséismes» oder Micro-Erdbeben ist ein Projekt, das sich mit der seismischen Aktivität auf Schweizer Boden befasst. In der Schweiz werden jährlich etwa 700 Erdbeben aufgenommen. Im Jahr 2015 konnten wir nur drei davon deutlich spüren.

 

Die meisten Welschen sind sich der Gefahr nicht bewusst. Mit einer kurzen Umfrage konnte ich feststellen, wie sicher sich die Einwohner in Bezug auf das seismisches Risiko fühlen. Erwähnt wurde die Idee, unsere Gebäude seien eh gut versichert oder, dass wir uns nicht in einer Risikozone befinden.

 

Ein Blick ins Archiv zeigt aber ein stärkeres Erdbeben, das in 1946 die Umgebung von Sierre und dem Rhonetal mit Magnitude 5.8 getroffen hat. Es gab drei Todesopfer. Statistisch gesehen ereignet sich alle 50 – 100 Jahre ein solches Beben im Wallis. Es könnte jeder Zeit aktuell werden… 5 Milliarden pro Ereignis sind tatsächlich versichert. Wir bauen immer dichter – das ergibt sich aus der Demografischen Evolution – und müssen mit entsprechen höheren Schäden rechnen.

 

Das Buch enthält Zeitungsartikel die über das Erdbeben von 1946 im Wallis berichten und ein aktuelles Interview mit Dr. Professor Andrea Bernasconi, spezialisiert auf paraseismische Konzeption im Bereich Holzbau. Anschliessend wird ein Erfahrungsbericht aus dem Jahr 1946 zum Walliser Erbeben präsentiert. Die verschiedenen Anweisungen auf den Seiten führen zu den entsprechenden gekreuzten Referenzen, Fussnoten geben die nötigen zusätzliche z.B. geografischen Informationen.

 

Rhythmisch gliedern die Fotografien vom Seismograph im Gebrauch, Archivbilder vom Walliser Erdbeben im Wallis, abstrakten Fotografien von Wänden in Tropfsteinhöhlen und frei inszenierten Physik-Instrumenten die Erzählung. Die Stillleben bilden die feineren Beben ab, welche unbemerkt fast täglich passieren.

 

Durch das Bachelor Projekt konnte ich einen Einblick in die lokale Geschichte schaffen. Mich ein Semester lang mit dem neuen Thema zu beschäftigen, mit meiner visuellen Herangehensweise recherchieren, den Kontakt zu den Spezialisten finden war extrem spannend. Meine nichtlineare Denkweise hat mir erlaubt in der ersten Phase sehr viel Material, mehrere Kontakte, viele Denkansätze zu sammeln. Der Zeitrahmen war dann fast zu kurz, um all die Aufregenden Kenntnissen ins Buch zu packen.

 

Wichtig war mir die Echtheit der Erzählung: Die authentischen Fakten sollten die gestellten Stillleben ausbalancieren. Ich wollte ein komisches Gefühl erwecken, dass sich die Leser fragen: Ist das jetzt schlimm oder nicht? Wird da gerade ein dramatisches Thema poetisch behandelt oder wird aus einer friedlichen Welle eine grosse Sache gemacht?

 

Das ganze Projekt war auch einen Vorwand um weiter zu fotografieren. Die vielen Texte waren einen Grund mit der Typografie zu arbeiten. Im Nachhinein wurde mir aber klar, dass so eine Arbeit einfach nicht genügend spektakulär ist. Der Umschlag habe ich weiss auf weiss bedrucken lassen. Durch die Fingerabdrücke ist der weisse Hintergrund dann etwas dunkler worden. So hat man den bedruckten Steinfall langsam sehen können. Während der Diplom-Ausstellung haben nur wenige zugegriffen. Es hätte fast noch gereicht für eine «Mention bien» von der Bachelor Jury, meinte der damalige Direktor. Mir ist mittlerweile schon klar was gefehlt hat: Die ganze Inszenierung für die Ausstellung, die Poster oder die Banner. Das Buch war zu bescheiden um von selbst Aufmerksamkeit zu gewinnen.

 

Umso mehr habe ich die Aufmerksamkeit genossen, als ein Artikel darüber im Magazin Etapes publiziert wurde.